Torstens Blog

Virtuelles Tagebuch von Torsten Franz


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Persönliche Eindrücke vom 8. Brandenburger Linux Infotag

Ich war in diesem Jahr insgesamt bei vier Linuxtagen bzw. einer davon war die Ubucon in Leipzig. In Potsdam war ich gestern zum ersten Mal auf den Linux Infotag. Es ist eine recht übersichtliche Veranstaltung mit ein paar hundert Teilnehmern.

Der Ubuntu Community Stand wurde von Holger, Tom und mir betreut. An dem Stand verteilten wir CDs (schließlich war das letzte Release noch gar nicht so lange her), Aufkleber und beantworteten Fragen rund um Ubuntu. Hier hatte ich interessante Gespräche über den Arbeitseinsatz von Ubuntu in Firmen, die Bemühungen um die Bewerbung Berlins als DebConf 2013 Austragungsstätte, über die Benutzbarkeit von Unity, die Teilnahme der Community und noch einiges mehr. Toll war auch eine Führung, die von den Organisatoren, für Schüler angeboten wurde. Da standen dann auf einmal 15 Schüler vor mir und ich konnte ihnen erklären, was es gutes bei Ubuntu gibt.

In meinem Vortrag ging es um 14 Uhr um die Philosophie von Ubuntu und über die Mitarbeit in der Community. Das Publikum hatte nach dem Vortrag interessierte Fragen gestellt und ich bin mit ihnen in einer Diskussion über Ubuntu Verhaltensregeln und Verhältnis zwischen Communiy und Canonical gekommen. Der Vortrag verlief gut (ich musste am Anfang meinem Laptop aber noch mitgegeben, dass der Beamer nur 840×640 Pixel an Auflösung schafft) und die Diskussion stellte mich zufrieden. Ich hoffe meine Zuhörer und Mitdiskutierer auch. 🙂

Die Organisation des Brandenburger Linux Infotags verlief sehr gut. Internet und Stromversorgung haben am Ausstellerstand gut funktioniert. Es waren von der Organisation immer kompetente Ansprechpartner auffindbar. Für die Speaker und Aussteller gab es auch einen Raum mit einer kleinen Versorgung. Hier die Bitte an die Veranstalter neben den Kuchen auch Brot oder Brötchen beim nächsten Mal anzubieten. Wenn das klappen würde, wäre das ganz nett. 🙂

Das Social Event am Abend war nicht weit vom Veranstaltungsgebäude entfernt und somit gut zu erreichen. Das Essen war gut und es gab auch auf dem Büfett was vegetarisches. Das Bier war auch gut: Ich habe Staropramen getrunken. Bei der Verlosung von Büchern habe ich leider nichts gewonnen, weshalb ich jetzt gerade nicht ein Fachbuch, sondern Cees Nootebooms Notizen zu Berlin lese.

Ich bin also im großen und ganzen zufrieden mit dem gestrigen Tag. Die CDs am Stand haben leider nicht ganz ausgereicht. Die Tische dort waren zu niedrig, so dass man zum Teil in die Hocke gehen musste, um an den Rechner etwas zu machen. Ich habe viele Gespräche geführt, ein paar Dinge gelernt und ich hoffe auch ein paar Dinge vermitteln können.

Damit sind für dieses Jahr meine Linux-Messen-Besuche beendet. Nächstes Wochenende findet die Open-Rhein-Ruhr statt, wo andere aus der Ubuntu Community den Stand betreuen. Diesen wünschen ich hiermit viel Spaß.


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Ubuntu, Community und Philosophie

Ubuntu ist nicht nur ein Betriebssystem, sondern eine Philosophie, die 2004 in die Linuxszene eindrang. Die Community ist vielfältig, auch streitlustig, doch sie versucht mit einer Grundhaltung des wechselseitigen Respekt und Anerkennung eine friedliche Gemeinschaft zu bilden. Alles nur Show oder ein Weg in eine andere Gesellschaft? Ist nach sieben Jahren die Luft aus dem Konzept? Wenn nein, kann sich eventuell Ubuntu über den Softwarebereich in andere Gesellschaftsbereiche ausbreiten?

Diesen Vortrag halte ich am 5. November 2011 bei dem Brandenburger Linux-Infotag. Es soll hierbei die Ubuntu Philosophie durchleuchtet und als ein Beispiel dieser Community das Projekt ubuntuusers.de vorgestellt werden.

Der Vortrag als PDF Dokument. (Der Vortag steht unter CC BY-NC-SA 2.0 Lizenz.)